
Jeder strebt nach seinem Idealgewicht, doch was ist eigentlich “das Idealgewicht”? Vorweg: Es gibt keine absolutes Idealgewicht. Hierbei handelt es sich um einen sehr schwammigen Begriff, dessen Inhalt wohl jeder anders definiert. Ein Mediziner würde zwar kein organismusbelastendes Übergewicht tolerieren, doch genauso wenig eine modedefinierte “Dürrheit”. Hingegen sieht die Gesellschaft das Idealgewicht überwiegend da angesiedelt was uns die breiten Medien als “Idealgewicht” präsentieren.
Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo dazwischen. Das persönliche Idealgewicht ist vorrangig ein Wohlfühlgewicht (jedoch dabei realistisch bleiben und nicht versuchen sich selbst etwas vorzumachen). Häufig liegt dieses Wohlfühlgewicht auch irgendwo im medizinischen, gesunden Bereich, d.h. der Hausarzt würde dabei auch nicht unbedingt mit den Augen rollen.
Das gesellschaftliche Idealgewicht (durch die Medien stilisiert) hingegen ist fernab der Realität, die Männer meist schlank und Muskelbepackt (wer hat schon die Zeit, den ganzen Tag im Sportstudio zu schuften) und die Frauen meist noch schlanker ohne ein Gramm Fett (mal abgesehen davon das es nicht gesund ist und auch nicht wirklich schön aussieht).
Grundsätzlich sollte jeder sein persönliches (und ehrliches) Wohlfühlgewicht anstreben und halten. Bedeutet auch absofort den Kampf ums “gesellschaftliche” Idealgewicht aufzugeben, es führt zu nichts, ausser Frustration (da die Ziele extrem hochgesteckt sind), JoJo-Effekt (da ein “normaler” Bürger, der seiner täglichen Arbeit nachgehen muss, natürlich auch nicht die Zeit hat ein dafür notwendiges “TopModel”-Fitness-Diät-Programm zu verfolgen) und gesundheitlichen Problemen.